Bääm! Gemeinsam MEHR.
08/26
Ein Anruf aus dem Himmelreich. Dr. Andreas Heck am Apparat: Mehr als 200 Absichtserklärungen. Die Mindestsumme überschritten. Etappenziel erreicht – und das noch vor dem Stichtag am 31. August. Das bedeutet: Das Beteiligungsprojekt kann starten. Das Hofgut Himmelreich kann weitergedacht, saniert und erweitert werden. Und aus einer Idee, die Anfang April im Hinterhof-Häuschen begann, wird tatsächlich MEHR.
Am Anfang standen Zahlen. Viele Zahlen.
Als er Frau Wolf zum ersten Mal von den Plänen für das Hofgut erzählte, ging es zunächst um Genossenschaftsanteile, Beteiligungssummen, Fristen und eine notwendige Mindestsumme. Wichtig? Sehr. Leicht zu erzählen? Nicht unbedingt. Denn hinter all den Zahlen stand etwas viel Größeres: die Zukunft eines Ortes, an dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten, lernen und sich begegnen. Frau Wolfs Aufgabe war deshalb nicht nur, das Beteiligungsmodell zu erklären. Sie musste sichtbar machen, was eine Beteiligung möglich macht. Die Antwort: „Gemeinsam MEHR.“
Mehr Raum. Mehr Teilhabe. Mehr Wirkung. Eine Kampagne, die nicht für die Menschen spricht, sondern durch sie.
Und plötzlich sind es mehr als 200.
Mehr als 200 Menschen haben inzwischen erklärt: Wir machen mit. Gemeinsam haben sie die Summe zusammengebracht, die notwendig ist, damit das Projekt starten kann. Ein schöner Moment. Für das Hofgut. Für alle Projektpartner. Und auch für Frau Wolf. Weil er zeigt, was Kommunikation bewegen kann, wenn aus einem komplizierten Beteiligungsmodell eine gemeinsame Sache wird.
Geschafft heißt noch nicht fertig.
Das Etappenziel ist erreicht. Das große Ziel bleibt: Insgesamt sollen mindestens zwei Millionen Euro in Form von Genossenschaftsanteilen zusammenkommen. Denn je mehr Menschen sich beteiligen, desto geringer bleibt die künftige Pachtbelastung für das Hofgut. Und desto mehr kann dort bleiben, wo es gebraucht wird: bei den Menschen und der inklusiven Arbeit des Hofguts. Bereits ab 1.000 Euro kann man Teil von „Gemeinsam MEHR.“ werden. Frau Wolf findet: Da geht noch was.









